Inklusion Muss Laut Sein

DOCKS – Tag ohne Sorgen – Coronahilfe

Corona hat das öffentliche Leben lahmgelegt und auch an uns als BUDDIES geht diese Zeit nicht spurlos vorbei. Wir sind durch die fehlenden Festivals und Spenden wirklich hart angeschlagen und Coronahilfen sind für uns einfach nicht vorgesehen.

Direkt am Hafen liegt der Eingang zum Gelände des Dock Tag ohne Sorgen. Im Hintergrund sieht man die Kräne die über unsere Art der Coronahilfe wachen.Viele gemeinnützige Vereine und Hilfsorganisationen haben bereits ihre Anlaufstellen geschlossen, allen voran die Tafel in Hamburg. Menschen ohne Obdach oder mit geringen fianziellen Mitteln, stehen nun vor dem Nichts. Noch im Mai musste auch das DOCK der Tag ohne Sorgen verschoben werden, da die Corona-Auflagen der Stadt Hamburg Treffen und größere Menschenansammlungen verboten haben.

Nun im August, darf der Hilfstag am Fischmarkt in Hamburg doch noch stattfinden. Auch wenn Inklusion Muss Laut Sein selber schwankt wie ein Schiff im hohen Wellengang, lassen wir es uns nicht nehmen, dort zu helfen, wo wir gebraucht werden. Viele Hamburger BUDDIES sind von der Idee der unbürokratischen Hilfe begeistert. Die Hilfe für Menschen, denen es finaziell nicht gut geht und die auf Hilfe in diesen harten Zeiten angewiesen sind.

Da der Veranstalterin aber die ehrenamtlichen Hilfskräfte fehlen, ist es noch wichtiger, die BUDDIES für diesen Einsatz zu motivieren. Denn eine Infektion mit dem Virus ist nie ganz ausgeschlossen. Aber für Angst ist keine Zeit und so werden die Sicherheitsmaßnahmen im Team ganz streng genommen. Ob nun die Handhygiene, Maskenpflicht oder das Testen, auf alle Maßnahmen legen wir hohen Wert.

Unser Art der Coronahilfe

Ein Drittel aller Ehrenamtlichen auf dem Tag ohne Sorgen stammen 2020 aus den Reihen der Hamburger BUDDIES von Inklusion Muss Laut Sein und trotz des Risikos einer möglichen Infektion sind alle begeistert und motiviert. Die Stimmung in der Warteschlange ist ein wenig angespannt, doch einige BUDDIES sind vor Ort und sorgen dafür, dass die Stimmung nicht kippt. Hunde werden mit frischem Wasser versorgt und auch für einige nette Gespräche bleibt nocht Zeit. Da wir bereits im zweiten Jahr helfen, sind viele Gesichert bekannt und mit ein wenig Abstand schaffen wir es doch das ein oder andere Gespräch zu führen.

Die spezielle Art die die BUDDIES von Inklusion Muss Laut Sein an den Tag legen, kommt gut an, denn es geht nicht um Mitleid, sondern um ein Gemeinschaftgefühl auf Augenhöhe. Die freiwilligen Hlefer und Helferinnen sind daher sehr auf einen gegenseitigen Respekt bedacht. Das ist unsere Art der Coronahilfe!

Ein großer Kran stellt die ersten Container am Hafen auf. Diese sind besonders wichtig für unsere Art der CoronahilfeAuf dem Gelände dürfen sich immer nur wenige Personen mit großem Abstand aufhalten. Alle müssen sich „Eindocken“ und dürfen dann mit Maske sich auf dem Gelände umsehen. Essen, Duschen, den Tierarzt besuchen oder sich Pflegeprodukte am Stand der BUDDIES abholen. Wir arbeiten hier eng mit Hanseatic Help zusammen, die auch Kleidung und Bettwäsche stellen. In Zeiten der Krise ist es noch wichtig zusammen zu halten. An diesem Tag geben alle ihr Bestes, um einen möglichst sorgenfreien Tag auf die Beine zu stellen.

Als der Tag dann langsam zur Neige geht und der letzte Gast versorgt worden ist, ist es auch an der Zeit für die BUDDIES den Feierabend einzuleuten. Es war ein Tag voller Eindrücke und unter erschwerten Bedingungen in der Coronahilfe, doch auch dieses haben die BUDDIES wunderbar gemeistert. Ich denke mich bei Allen, die als Freiwillige auch kurzfristig geholfen haben.

Wir hoffen, dass die Hamburger Hilfsstellen bald wieder öffnen dürfen oder einen Wege der Coronahilfe finden, der die Menschen schützt und ihnen nicht das Gehühl gibt, unsichtbar in einer großen Stadt wie der an der Elbe zu sein. Bleibt gesund und bleibt laut.

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