Care and Response Teams
Care and Response-Management / Care and Response-Teams
Niederschwellige Angebote, wie Awareness-Teams sind ein erster Ansatz, um auf die Bedürfnisse und Sorgen der Gäste einzugehen. Zwischen den theoretischen Konzepten des Awareness-Bereichs und den hohen Anforderungen eines sicheren Events entstehen aber schnell Diskrepanzen. Besonders, wenn die Maßnahmen nicht ausreichend dokumentiert wurden oder das Personal nicht ausreichend geschult ist.
Einfach zu erlangende soziologische Angebote wie die im Awareness-Bereich stellen einen ersten grundlegenden Schritt dar, sind aber keine dauerhafte und qualitative Lösung. Das Wissen um die unterschiedlichen Bereiche eines Events, die verschiedenen Personengruppen und ein umfangreiches Qualitätsmanagement mit entsprechender sicherer Dokumentation bilden das Grundgerüst des Care and Response Managements. Schließlich können bei Krisen jeglicher Form schnell Rechtsansprüche oder Haftungen im Raum stehen, welche professionell begleitet werden sollen. Ebenso ist die physische und psychische Sicherheit von Künstlern, Mitarbeitern und Gästen ein entscheidender Punkt.
Nachhaltigkeit weit über das Event hinaus
Inklusion Muss Laut Sein denkt Events weiter, dass wird deutlich, wenn man sich die Prämierungen für Innovationen der letzten 15 Jahre ansieht, die wir erhalten haben. Mit Ideen und Konzepten sind wir ganz nah am aktuellen Puls der Zeit, aber immer ein Stück voraus. Dieses haben wir eindrucksvoll bei den unterschiedlichsten Großveranstaltungen, aber auch bei kleineren Events gezeigt. Neben, dem Wacken Open Air, dem CSD in Berlin, Rock am Ring liegen uns besonders die sozialen Projekte am Herzen, wie der Mädchen-Tag in Berlin und viele weitere Veranstaltungen. Ob Inklusion, Care and Response, Teilhabe oder Barrierefreiheit, als Vordenker in diesen Bereichen konnten wir bisher 25 Jahre Erfahrung sammeln.
Prozessoptimierung: Care and Response ist kein starres Konzept, welches einmal implementiert für immer Bestand hat, sondern es ist ein dynamischer Prozess. Dieser muss betreut, geschult und weiterentwickelt werden, damit er den hohen Anforderungen von Versicherungen, Veranstaltern oder auch Behörden gerecht werden kann. Wir haben daher einen Standard entwickelt, der den unterschiedlichsten Personengruppen gerecht wird. Die Mischung aus Prävention, Analyse des Gefährdungspotentials, Betreuung der Veranstaltung, Schulung des eigenen oder Fremdpersonals, sowie Dokumentation und Nachsorge, machen uns zu einem wertvollen und verlässlichen Partner in Sachen Care and Response.
Prävention als Status Quo
Maßnahmen die der Prävention dienen müssen schon im Vorfeld zu Veranstaltungen in den Fokus genommen werden. Es geht hierbei nicht alleine um Fälle von Diskriminierung, Belästigung oder sexuelle Gewalt, sondern um den Aufbau von Strukturen, die der Sicherheit aller Gäste dienen. Extrem-Wetterlagen mit Hitze, Starkregen oder Sturm, Entfluchtungen im Rahmen von möglichen Anschlägen, müssen genauso professionelle betreut und vermittelt werden, wie Sensibilisierungs- und Aufklärungsprogramme. Hierzu ist eine enge, vertrauensvolle und abgestimmte Zusammenarbeit mit Behörden und Blaulichtorganisationen nötig.
Zur Präventionsarbeit gehört aber genauso, dass Angebote für Künstler und Künstlerinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sowie andere Gewerke zur Verfügung steht. Hierbei sind die Faktoren Verlässlichkeit und Diskretion entscheidende Punkte. Events gehören zu einen Bereich, der von hoher Belastung was Zeit und Ruhephasen angeht geprägt ist. Care and Response, stellt hier Konzepte zur Verfügung, die Stress reduzieren, Suchtgefahren aufzeigen und somit die Gefahr von Ausfällen oder Unfällen reduzieren kann. Ein Standard muss belastbar sein und latente sowie auch manifeste Krisen bewältigen können.
Awareness-Teams sind bei vielen Veranstaltungen ein bereits vertrautes Signal, doch ob die niedrigschwelligen Angebote ausreichen, zeigt sich erst im Ernstfall.
Wer möchte in einer Ausnahmesituation schon nach dem richtigen Ansprechpartner suchen oder sich erst dann mit dem Thema genauer beschäftigen. Jeder Mensch hat ein Recht auf die Unversehrtheit der Gesundheit und den Schutz der Privatsphäre. Durch diskretes Handeln respektieren wir dieses Recht und schaffen ein Umfeld, in dem sich die Gäste, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sowie Künstler und Künstlerinnen sicher und wohlfühlen können. Sie können sich darauf verlassen, dass ihnen ihrer Situation angemessen geholfen wird.
Diskretion bildet daher die Grundlage für Vertrauen. Wenn Gäste, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sowie Künstler und Künstlerinnen wissen, dass ihre Informationen und „Notlagen“ vertraulich behandelt werden, sind sie eher bereit, sich zu öffnen und Hilfe anzunehmen.
Viele Situationen, wie z.B. eine Eigen-Intoxikation, Suchtverhalten oder psychische Belastungen, können mit Scham verbunden sein. Durch diskretes Handeln tragen wir dazu bei, diese Scham zu minimieren und den Betroffenen den Druck zu nehmen. Diskrete Hilfe bei einer Eigen-Intoxikation verhindert öffentliche Scham und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Versorgung der Betroffenen. Ein diskreter Umgang mit akuten psychischen Situationen (Panikattacken, Angst oder auch Stress an sich) schafft ein Klima, in dem sich Betroffene öffnen können und Hilfe annehmen. Diskrete Interventionen, sowohl bei Gästen als auch bei Mitarbeitern, zeigen Respekt und Wertschätzung und fördern die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Sie entlasten zudem den Sanitätsdienst und die Security.
Diskretion ist kein Stillschweigen. Sie ist ein Ausdruck von Respekt, Empathie und Professionalität. Durch diskretes Handeln schaffen wir ein Umfeld, in dem Menschen sich sicher fühlen und Hilfe annehmen können. Dies ist besonders wichtig in Situationen, in denen Menschen sich verletzlich fühlen oder mit schwierigen Herausforderungen konfrontiert sind.
Eigeninitiative: Die Förderung der Eigeninitiative stärkt die Selbstwirksamkeit der Betroffenen und ermöglicht eine nachhaltige Veränderung. Dieses ist fest in den Schulungen zu unseren Konzepten verankert.
Darüber hinaus…
In enger Zusammenarbeit mit den Veranstaltern, der Polizei, öffentlichen Stellen und Sanitätern gewährleisten wir ein hohes Maß an Sicherheit für die Gäste auf Veranstaltungen. Wir bieten eine breite Palette an Anlaufstellen und Hilfsangeboten für die Nachsorge an, führen zielgerichtete Care and Response-Schulungen und Workshops durch und unterstützen bei der Entwicklung effektiver Krisen- und Katastrophenkommunikationsstrategien. Unsere Arbeit ist geprägt von einer lückenlosen Dokumentation, regelmäßigen Evaluationen und einem anspruchsvollen Qualitätsmanagement. Innovative Lösungen wie „Sicher durch die Nacht“ – ein Frauen-Begleit-Service welches durch unsere Care and Response-Team in München getragen wird, runden das Bild ab.
Hier erfährst du mehr zu den Teams und zum Thema Care and Response
Ein Erstgespräch ist für dich kostenfrei – es beinhaltet nicht die Klärung deiner Fachfragen, sondern dient dazu, zu ergründen, welchen Bedarf du siehst und was wir für dich tun können. Solltest du lediglich ein Vergleichsangebot haben wollen, so kannst du dieses schriftlich erhalten. Bitte sende uns hierzu einen Brief mit den Eckdaten und Anforderungen, sowie deiner Adresse. Du erhältst dann innerhalb von 1-3 Wochen dein Angebot via Post. Anfragen dieser Art kannst du an:
Inklusion Muss Laut Sein
Hauptstraße 9
25712 Buchholz
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