Superbloom Festival 2023

Vierköpfiges Team des Awareness- und Inklusionsbereiches beim Superbloom-Festivals posiert vor einer Bar, darunter eine Person im Rollstuhl mit grüner Warnweste.

Das Superbloom Festival: Inklusion, Awareness und ein starker Dialog
Das Superbloom Festival in diesem Jahr war wirklich ein besonderes Erlebnis. Trotz des anfänglichen Stresses bei der Organisation lief alles letztendlich reibungslos ab. Ich hatte das große Glück, mit gleich zwei Teams vor Ort zu sein: Zum einen natürlich mit einem engagierten Inklusionsteam, das aus Menschen mit und ohne Behinderungen bestand. Wir wollten so mehr Bewusstsein für Inklusion schaffen, und das ist uns auch gelungen. Das Team war bunt gemischt und brachte die unterschiedlichsten Sichtweisen mit auf das Festival.

Zum anderen war ein geschultes Awareness-Team vor Ort, das als Ansprechpartner in Notlagen für alle Gäste fungierte und aus Fachpersonal bestand. Dieses Team hatte die wichtige Aufgabe, für die Sensibilisierung aller Besucherinnen und Besucher zu sorgen und in Notfällen Unterstützung zu bieten. Zudem konnten wir gemeinsam an dem Konzept zur Awareness auf Festivals arbeiten. Aus den jeweiligen Herausforderungen und Aufgaben werden wir zukünftig einen gezielten Schulungsplan entwickeln können.

Politischer Austausch und neue Impulse
Während des Festivals hatten wir die Gelegenheit, uns mit dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Herrn Jürgen Dusel, auszutauschen. Es gehört zu seinen Aufgaben, sich über Neuerungen zu informieren und die Rechte von Menschen mit Behinderungen auf nationaler Ebene zu vertreten. Während unserer Gespräche konnte er unsere innovativen neuen Ideen kennenlernen, und es war ermutigend zu sehen, wie er Anregungen und wichtige Ideen aus unseren Gesprächen mitgenommen hat.

Der Runde Tisch in München: Ein Schlüsselmoment
Ein Schlüsselmoment vor dem Superbloom Festival war der Runde Tisch, den ich in München ins Leben gerufen habe. Dieser Arbeitskreis brachte Vertreter und Vertreterinnen der Stadt, des Behindertenbeirates, des Brandschutzes, der Olympiapark-Gesellschaft, der Veranstalterin und des KVR zusammen.

Gemeinsam konnten wir neue Wege finden, um das Festivalgelände barrierefreier zu gestalten. Es war wirklich toll zu sehen, wie verschiedene Interessengruppen zusammenarbeiteten, um positive Veränderungen voranzutreiben.

Der Münchener Runde Tisch war jedoch nur der Anfang und ein erster wichtiger Schritt. Wir sind uns bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Es wird weitere Gespräche zum Thema Barrierefreiheit in München geben müssen. Ich stehe weiterhin mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedenster Gruppen und Organisationen in Kontakt. Ein weiterer Münchener Runder Tisch soll zukünftig die Barrierefreiheit und Inklusion konsequent vorantreiben.

Gemeinsam für einen nachhaltigen Wandel
Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam noch größere Fortschritte erzielen können. Das Superbloom Festival hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit und das Engagement für die Bedürfnisse von Gästen mit Behinderungen einen großen Unterschied machen können. Ich freue mich auf die Fortsetzung dieser Reise und darauf, in Zukunft einen noch größeren Wandel zu bewirken.

Info: Das Superbloom Festival hat sich nicht nur der Unterhaltung verschrieben, sondern auch der Förderung von Barrierefreiheit und Inklusion. Es setzt sich dafür ein, dass alle Besucherinnen und Besucher, unabhängig von ihren individuellen Bedürfnissen, die Veranstaltung in vollen Zügen genießen können.

Freuen könnt ihr euch auf ein unvergessliches Festivalerlebnis beim Superbloom Festival im Olympiapark in München, das nicht nur großartige Musik und Kunst, sondern auch eine vielfältige Gemeinschaft von Menschen zusammenbringt. Bleibt auf dem Laufenden, um weitere Informationen über das Line-up zu erhalten, und vielleicht sehen wir uns ja vor Ort!
Ron – Innovator von Inklusion Muss Laut Sein

Veröffentlicht: 28. September 2023