Mein Engagement rockt zeigt einen Gitarristen, der im Sonnenuntergang die Arme weit ausbreitetIn diesem Jahr wir Inklusion Muss Laut Sein eine ganz besondere Ehre zu Teil. Im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen Engagements wurde das Projekt, welches Bundesweit tätig ist ausgewählt, 31 Millionen Ehrenamtler zu repräsentieren. Das Freiwilligenamt ist in Deutschland ein wichtiger gesellschaftlicher Bestandteil und auch wir setzen auf ehrenamtliche Begleiter und Assistenten.

Vom 5. Mai bis 08. September 2017 wird jede Woche eins von 15 herausragenden Projekten in der Freiwilligenarbeit vorgestellt. Inklusion Muss Laut Sein steht somit Schulter an Schulter mit Projekten aus den Vorjahren, als Beispiele wären zu nennen Die Sozialhelden, betterplace.org, Der Bundesverband der Tafeln usw. Wir fühlen uns geehrt und hoffen, dieser hohen Ehre gerecht zu werden.

Mehr zu Ehrenamt macht stark, sowie zur Woche des bürgerschaftlichen Engaments findet ihr hier Ab zur Homepage

 

Darum ist Engagement für Inklusion wichtig

Ziel von „Inklusion muss laut sein!“ ist es, sich für Barrierefreiheit im Alltag stark zu machen, Menschen mit Handicap bundesweit die Teilhabe an (Kultur-)veranstaltungen zu ermöglichen und zu sicheren und Ämter, Veranstalter, Privatpersonen und andere Interessierte konkret, neutral sowie unbürokratisch zum Thema Inklusion zu beraten und zu schulen.

Inklusion Muss Laut Sein ist ein Projekt mit Herz und Leidenschaft. In Deutschland leben mehr als 10 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung. Wo sind sie? Noch viel zu selten im öffentlichen Leben sichtbar. Inklusion Muss Laut sein kümmert sich daher um Barrierefreiheit im Alltag, vor allem bei Kulturveranstaltungen, seien es nun Konzerte, Festivals, Theater- oder Kinobesuche. Wir stehen sowohl informierend (mit Website und social media) als auch helfend (mit einem Begleitpersonen-Netzwerk) sowie beratend (für Veranstalter, Einrichtungen, Festivals) und schulend zur Seite (mit Simulations-Equipment).

Treten ehrenamtlich für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein und versuchen, Barrieren in den Köpfen abzubauen. Im Vordergrund steht nicht Mitleid, sondern Spaß an einer Welt, an der alle gleichberechtigt teilhaben. Kreative Aktionen und Inklusionstage wecken das Bewusstsein und bleiben im Gedächtnis. Denn: Nur wer laut ist, wird auch gehört!

Seit neun Jahren zeigen wir, dass Inklusion mehr sein kann und muss als ein Thema für Ängste oder für Sonntagsreden zum „Tag der Menschen mit Behinderung“. Inklusion Muss Laut Sein setzt sich für Teilhabe in der Gesellschaft ein, verdeutlicht, wo Probleme liegen und packt sie an: unbürokratisch, pragmatisch, stur, kreativ, mit einem bunten und bundesweiten Netzwerk von Ehrenamtlern. Wir glauben an die Lust zum Engagement. Für Menschen mit ähnlichen Hobbies spielt es keine Rolle, ob eine/r einen Blindenstock trägt oder im Rollstuhl sitzt.

Bei uns arbeiten Behinderte und Nichtbehinderte als Inklusions-Profis zusammen. Trotz eigener Handicaps haben wir viele 1000 Arbeitsstunden geleistet, um unsere Ziele zu verwirklichen. Unsere Erfolge machen uns stolz. In den letzten Monaten haben wir mit startsocial-Hilfe die Weichen gestellt, die Aktivitäten auszuweiten und ein Büro aufzubauen. Denn noch bleibt einiges zu tun, um die Vision „Teilhabe für alle“ zu verwirklichen. Denn eigenes Engagement ist so wichtig!

Im Fokus unseres Handelns steht zudem das WIR, niemand der bei Inklusion Muss Laut Sein eine Begleitung oder Dienstleistung anfragt, ist ein Bittsteller. Gleichberechtigte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben ist für uns wichtig. Gleiche Rechte und gleiche Chancen stehen an oberster Stelle, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, religiösen Ansichten, Hautfarbe, sexueller Ausrichtung (solange diese nicht gegen geltendes Recht verstößt), politische Ansichten (solange diese nicht gegen die Menschenwürde verstößt) und Behinderungen aller Art. Der Mensch ist in seiner individuellen Art zu sehen und mit Respekt zu behandeln, diesem Leitsatz folgen auch unsere Ehrenamtlichen, die das wichtige Fundament von Inklusion Muss Laut Sein darstellen.

Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann.
Weihnachtsansprache 1987, Bonn, 24. Dezember 1987

Kontakt:

Inklusion Muss Laut Sein gUG
c/o Ron Paustian
Hauptstraße 9
25712 Buchholz
Deutschland
info@i-m-l-s.com

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