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drangsal im Gorilla Kostüm nur ohne den Kopf

Drangsal – Exit Strategy Tour

22 Juli 2022

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Exit Strategy

Es gibt ein neues Album von Drangsal. Es heißt »Exit Strategy« und es handelt von Liebe und Schönheit, von Zweifel, Unzufriedenheit und von Identität. Wer bin ich? Wer war ich und wer will ich sein? Das sind die Fragen. Die Antwort: Eine »Exit Strategy«, ein Ausweg aus dem Stillstand. In seiner Musik hat Drangsal die »Exit Strategy« schon gefunden: Hier ist alles möglich. Man hört einem Künstler zu, der wirklich keine Grenzen mehr kennt.
Zu Beginn wird das Gehör mit vertrauten Geräuschen, mit klingelnden Postpunk-Gitarren umpuschelt. Der Schein ist von kurzer Dauer: Prompt folgen schnappatmende Streicher und Tomtoms im tockernden Fünf-Viertel-Takt. Zeit zum Atmen bleibt keine, das Titelstück bricht unverhofft herein, verbindet hysterisch gellende Eurodance-Synthie-Fanfaren mit Stadionchören, kratzt dabei mal eben an den 200 Beats per Minute. Presto nennt man das — sehr schnell. Es pressiert, kein Drangsal ohne Drang. Der Krach im Kopf wird einfach mit noch mehr Krach übertönt.
»Exit Strategy« ist das Dokument eines gereiften Künstlers. Drangsal hat noch nie so frei musiziert und so wandlungsreich gesungen wie hier, und er hat auch noch nie so wagemutig und schillernd getextet: von der Gegenwart zurück in die deutsche Romantik und wieder voran bis zum restringierten Code der Generation Z.

drangsal – man darf gespannt sein auf die Live-Termine

»Exit Strategy« ist reich an Facetten, aber — das ist das Tolle daran — es ist dabei nicht beliebig: Alles passt aneinander, jede noch so abseitig scheinende musikalische oder lyrische Volte fügt sich bruchlos in ein großes Bild. Drangsal hat Musik und Text selbst geschrieben, bedient auch die meisten Instrumente. Einzelne Refrains komponierte er gemeinsam mit Live-Gitarrist Oliver Heinrich, für einige Zeilen holte er Rat bei Podcast-Partner Casper oder Dirk von Lowtzow ein, in den Chören sind unter anderem Ilgen-Nur und Mia Morgan zu hören, die wiederkehrenden Violinen Sam Vance-Law zuzuschreiben. Bei einem Studiobesuch steuerte Max Rieger dem Opener ausuferndes Gitarren-Feedback bei.

 

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Details

Datum:
Juli 22
Zeit:
18:30
Eintritt:
26.00EUR
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Veranstaltungsort

Batschkapp
Gwinnerstraße 5
Frankfurt am Main, 60388