Inklusion Muss Laut Sein – Wer sind WIR

Gründer und ehrenamtlicher Geschäftsführer
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Ron Paustian ist der Gründer und Leiter von Inklusion Muss Laut Sein. Bereits 2009 ging er mit einer einzigartigen Idee online. So verband er erstmalig das Thema Behinderung mit Musik zu einem Magazin. Gerade die lauten Töne lagen ihm, die Idee zu New-Metal-Media war geboren, 6 Jahre arbeitete Paustian unermüdlich mit Hilfe von Freunden und Patrick Seidl am Magazin bevor er sich Ende 2015 aus diesem Bereich zurückzog. Er wollte sich ganz dem Projekt Inklusion Muss Laut Sein widmen, um 100% für den sozialen Einsatz geben zu können.
Ron ist selber von einer Behinderung betroffen und seit seinem 18ten Lebensjahr an einer schizophrenen Psychose erkrankt. Die ersten Jahre mit der Diagnose waren hart für den gelernten Kaufmann. Doch schnell lernte er, dass man trotz einer Behinderung ein sehr erfülltes Leben führen kann, wenn man es mit einem Sinn füllt. Neben vielen sozialen Ehrenämtern beschäftigte ihn immer wieder die Frage, wie er selber wieder ein Konzert besuchen kann und welche Voraussetzungen hierfür zu erfüllen sind.
In den letzten Jahren reifte Paustian zu einem Fachmann in Inklusionsfragen auf Veranstaltungen heran, der sich auch nicht scheut den Finger in die Wunde zu legen. Zudem ist er als Berater unterwegs, hält Vorträge zum Thema Inklusion und erarbeitet Konzepte. Im Rahmen von Inklusion Muss Laut sein setzt er sich zudem für Menschen mit Behinderung ein, berät, weckt Bewusstsein für das Thema und kämpft auch mal lauter, wenn es sein muss.
Ehrenamtliche Projektleitung
Cathleen Münzberg begleitet das Projekt Inklusion Muss Laut Sein seit 2015 und ist als ehrenamtliche Projektleitung für die Koordinierung der Termine und die Planung von neuen Projekten zuständig.
Leitung Bereich Magazin New-Metal-Media
Patrick Seidl ist seit Januar 2016 der neue Chef-Redakteur von New-Metal-Media und führt das Projekt Musik-Magazin weiter. Schon früh unterstützte der begeisterte Metal-Fan mit Handicap das Magazin und wurde schnell zu einem wichtigen Bestandteil, zusammen mit Ron Paustian entwickelte er die ersten Fragebögen für Locations und Festivals im Bereich der Barrierefreiheit für Besucher mit Geheinschränkungen und Rollstuhlfahrer. Seit 2010 ist er ein fester Bestandteil und so war es nicht weiter verwunderlich, dass Patrick den Magazin-Teil übernahm und weiterführte. Seine Leidenschaft gilt der Musik, der Förderung von jungen Bands, aber auch dem Thema Barrierefreiheit. Schon 2011 übernahm er den Kontakt mit Veranstaltern und pflegt diesen bis heute sehr intensiv.
Das Team auf der MS Stubnitz
Die Stubnitz ist ein ehemaliges Kühlschiff der DDR-Hochsee-Fischfangflotte, das seit 1992 als soziokulturelles Veranstaltungsschiff genutzt wird. Sie liegt unweit des Hamburger Hafens und ist der wohl schwierigste Ort an dem man Barrierfreiheit ausüben kann. Seit Januar 2016 betreut Inklusion Muss Laut Sein die Veranstaltungen des Ballroom Hamburg Teams unter Leitung von Oliver Otto "Otti". Das Team des Hamburg Ballroom´s war sofort Feuer und Flamme von der Idee Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen. So entstand eine sehr fruchtbare Kooperation. Zum IMLS Team vor Ort gehören Ozz, Rene und seit Kurzem auch Phil, zusammen sind sie für Gäste mit Handicap die richtigen Ansprechpartner. Sie zählen zudem zum festen Stamm der ehrenamtlichen Begleiter und Assistenten in und um Hamburg.
Unterstützer und Mentoren für das Projekt Inklusion Muss Laut Sein
Mentoren, Unterstützer und Freunde sind ein wichtiger Teil von Inklusion Muss Laut Sein und verhelfen dem Projekt immer wieder zu neuem Schwung. Sie sind jeder in ihrem Fachgebiet unverzichtbar. Der besondere Dank gilt unseren beiden Mentoren Hanne Tügel und Daniel Schultz, die IMLS von einer reinen Idee zu einem vollwertigen Unternehmen machten. In vielen ehrenamtlichen Arbeitstunden gelang es den beiden Architekten der Inklusion, Ideen zu ordnen, zu kanalisieren und so das Projekt auf den richtigen Weg zum Bundespreisträger bei startsocial zu bringen. Auch nach dem Wettbewerb stehen uns beide noch mit Rat und Tat zur Seite.

Natürlich gibt und gab es noch viele viele weitere fleißige Helfer, Unterstützer und Freunde, die das Projekt Inklusion Muss Laut Sein zu dem gemacht haben, was es heute ist. Hierfür können wir uns nur bedanken.
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